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Schwarzw?lder Bote vom Mittwoch, 25. August 2004 Autor des Artikels ist Udo Hildebrandt, dem wir herzlich f?r die Nachdruckgenehmigung danken. TITISEE-NEUSTADT. Von dem eigentlichen "klassischen Malbild", einer "realistischen" Anschauungsweise ausgehend wird was unwesentlich erscheint weggelassen oder ?bermalt, so dass dann in einem k?nstlerischen Prozessverlauf wird, was eigentlich ist. Der K?nstler gestaltet dabei nicht die "Wirklichkeit" vielmehr begleitet er als Betrachterdiesen. Mit dabei beteiligt ist dabei zweifelsohne eine pers?nliche Gef?hlsempfindung im Vollzug der Selektion. Doch hierdurch wird und das ist das interessant das "Subjektive" durchaus zum "Objektiven". Es ist wie mit dem vollendeten Bild, das sich an der Wand h?ngend umdrehen l?sst, wobei das was unten war zum oben wird, und das oben zum unten. So zu einer neue Realit?t kommend. Es ist dies also kein auf den "Kopf stelle" der Bilder, vielmehr das Verst?ndlichwerden des Gegen?bers. Was im in einem solchen Landschaftsbild unten die irdische materielle Schwere durch ein Blau in Erscheinung bringt um ?ber eine hellgrau, r?tliche Mittelschicht in ein lichtes leichtes himmelsgelb ?berzogen zeigt im Umkehreffekt die Verdichtung des Lichten, man ist versucht zu sagen geistigen, nach oben in das aus der Schwere des Blau gewordenem himmlischen Azur sich zu verdichten. Dem Fallen in die Schwere steht die Verdichtung durch Aufstieg gegen?ber. In die menschliche Psychologie ?bertragen bedeutet dies, das Ich wird zum Du und das Du wird zum Ich. Es ist ein das Bildmuster einer Horizontalen als eine feste Grundmarkierung mit dem Land unten und dem Lichten dar?ber. Drei Farbb?nder gen?gen. Das Grundmuster ist variierbar, als ein vielf?ltiges, ein universales Muster allgemeiner sch?pferischen Grundstrukturen. Wesentlich ist in diesem Fall die Symmetrie. Sie ist auch ?bertragbar auf eine Stra?e mit ihren beiden Seiten "a met? strada" so zwei Bildtitel. Dabei sind wir bei dem eigentlichen Ausstellungstitel "urbane Verh?ltnisse". So lautet auch eine Bildbezeichnung. Hamman zeigt sich variabel in seinen Darstellungen auch in der Wahl der strukturellen Grundmuster. Hamann greift neben der farblichen Darstellung auch gezielt auf die sch?pferische dynamische Kontraste schwarz wei? zur?ck. Wei? in dem alles enthalten ist, die Farben die im Werdeprozess aus diesem Wei? hervorkommen und das Schwarz in das alles zur?ckkehrt. --- Ende der Pressemitteilung ---
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